Wie PaSBaT funktioniert

Kurz gesagt: Snapshot vorbereiten → lokal anonymisieren → analysieren → Report erhalten.

Überblick

  • PaSBaT ist ein privacy-first Workflow für nicht-invasive Netzwerk-Snapshot-Assessments.
  • Der Fokus liegt nicht auf Live-Zugriff, sondern auf vorbereiteten Konfigurations-Snapshots.
  • Die Analyse erzeugt Topologie, Security-Findings, Evidenzen und compliance-orientierte Reports.

Der Zielprozess

1) Snapshot vorbereiten

Der Kunde oder ein Dienstleister exportiert die benötigten Netzwerk-Konfigurationen gemäß einer klaren Anforderungsliste.

2) Lokal anonymisieren

Sensible Werte werden vor der Analyse lokal ersetzt oder entfernt. Das Mapping bleibt beim Kunden.

3) Analyse starten

Das anonymisierte Bundle wird entweder remote analysiert, über einen Partner/Broker weitergegeben oder offline vor Ort verarbeitet.

4) Report erhalten

PaSBaT liefert einen strukturierten HTML-/PDF-Report mit Findings, Evidenzen, Prioritäten und Empfehlungen.

Betriebsmodi

On-Prem Offline

Für besonders sensible Umgebungen läuft die Analyse vollständig offline beim Kunden. Keine Daten verlassen die Umgebung.

Assisted Remote

Der Kunde anonymisiert lokal und stellt nur das anonymisierte Bundle bereit.

Brokered Blind

Als Zielbild kann ein neutraler Broker Identität, Zahlung und Weitergabe übernehmen, während PaSBaT nur Token und anonymisierte Daten sieht.

Was die öffentliche Demo zeigt

Die Demo nutzt synthetische Testdaten, um die Wirkung sichtbar zu machen: Original- und anonymisierte Topologie können verglichen werden, Reports sind einsehbar und Analyseartefakte werden nachvollziehbar dargestellt. Die Demo ist bewusst umfangreicher als ein typischer Ersteinsatz und dient als technischer Nachweis, nicht als Offenlegung des internen Verfahrens.

Daten- und Vertrauensprinzipien

  • Keine aktiven Scans und kein direkter Zugriff auf Produktivsysteme.
  • Originaldaten und Mapping sollen beim Kunden verbleiben.
  • Öffentliche Demos enthalten nur synthetische Testdaten.
  • Interne Mapping-Artefakte werden nicht als Bestandteil der öffentlichen Demo bereitgestellt.
  • Für Plattform- und Broker-Modelle sind rechtliche, steuerliche und datenschutzrechtliche Rollen sauber zu prüfen.

Input-Qualität

Die Qualität des Reports hängt stark von der Qualität der gelieferten Konfigurations-Snapshots ab. Deshalb sind vorbereitete Tutorials, Checklisten und Anforderungsformulare Teil des Zielprozesses.

  • Welche Vendoren und Gerätetypen sind enthalten?
  • Welche Exportbefehle oder Dateiformate werden benötigt?
  • Welche Dateien sind Pflicht, welche optional?
  • Welche Metadaten und Dateinamen sollten vor Übergabe bereinigt werden?
  • Welche Limitations gelten für den jeweiligen Scope?

Was der Report belegt

  • Technische Sicht auf Topologie und Struktur
  • Security-Findings mit Evidenz und Empfehlung
  • Hinweise auf Betriebs- und Compliance-Risiken
  • Dokumentierte Grenzen der Analyse
  • Grundlage für Remediation, Auditvorbereitung und technische Reviews

Häufige Fragen

Ist PaSBaT ein aktiver Scanner?

Nein. Der Zielprozess basiert auf vorbereiteten Konfigurations-Snapshots.

Muss PaSBaT den Kunden kennen?

Für direkte Projekte ja. Für ein zukünftiges brokervermitteltes Modell soll PaSBaT nur Token und anonymisierte Daten sehen.

Ist die Demo gleich Produktion?

Nein. Die Demo ist ein synthetischer Proof-of-Concept. Produktiv geht es um vorbereitete Kundensnapshots und klar definierten Scope.

Welche Hersteller werden unterstützt?

Der PoC fokussiert Cisco. Weitere Vendoren werden modular erweitert und müssen validiert werden.

Nächste Schritte