Warum PaSBaT?
Privacy-first Network Security Snapshot Assessments für vertrauliche OT-/IT-Umgebungen.
Aktueller Status: technischer PoC / Pilotphase mit Cisco-Fokus; weitere Vendoren nach Bedarf und Validierung.
Das Problem
- Netzwerk-Konfigurationen sind hochsensibel: Sie enthalten Architektur, Sicherheitslage, Dienstleisterbezüge und Betriebsrisiken.
- Viele Unternehmen möchten Security Reviews durchführen, können oder wollen Originaldaten aber nicht extern teilen.
- Klassische Tools benötigen oft Live-Zugriff, Sensorik, lange Integrationsprojekte oder umfangreichen Kontext zum Kunden.
Der PaSBaT-Ansatz
PaSBaT ist als privacy-first Assessment-Workflow gedacht: Konfigurations-Snapshots werden vorbereitet, lokal anonymisiert und anschließend strukturiert analysiert. Das Ziel ist ein schneller, nachvollziehbarer Blick auf Topologie, Segmentierung, Security-Findings und Compliance-relevante Risiken – ohne aktive Scans und ohne direkte Verbindung zu produktiven Systemen.
- Originaldaten und Mapping bleiben beim Kunden.
- PaSBaT benötigt für den Zielprozess nur anonymisierte Analyse-Bundles.
- Reports liefern technische Evidenz, Priorisierung und Remediation-Hinweise.
Was PaSBaT besonders macht
Kundenseitige Anonymisierung
Der sensible Teil des Prozesses findet vor der Analyse statt. Dadurch sinkt die Hürde für vertrauliche Assessments.
Strukturtreue Auswertung
Die Anonymisierung soll Netzwerkbeziehungen erhalten, damit Topologie, Segmentierung und Policies weiterhin prüfbar bleiben.
Nicht-invasiver Snapshot
Keine Live-Scans, keine Agents, kein Sensor-Rollout – PaSBaT arbeitet mit vorbereiteten Exporten.
Auditnahe Ergebnisse
Findings, Evidenzen und Empfehlungen werden in HTML-/PDF-Reports zusammengeführt.
Einsatzmodelle
On-Prem Offline Assessment
Für besonders sensible Umgebungen kann die Analyse vollständig offline beim Kunden durchgeführt werden. Keine Daten verlassen die Umgebung.
Assisted Remote Assessment
Der Kunde anonymisiert lokal und stellt nur das anonymisierte Bundle zur Analyse bereit.
Brokervermitteltes Blind Assessment
Als Zielmodell kann ein neutraler Broker Zahlung, Identität und Weitergabe übernehmen, während PaSBaT nur Token und anonymisierte Daten sieht.
Für wen ist das interessant?
- OT-/IT-Teams mit gewachsenen Brownfield-Umgebungen
- MSSPs und Security-Dienstleister, die Assessments skalierbarer machen möchten
- Unternehmen mit NIS2-, TISAX-, ISO-27001- oder DORA-Druck
- Organisationen, die Netzwerkdaten nicht direkt an Dritte herausgeben möchten
- Schulung, Lab und technische Validierung mit synthetischen Testnetzen
Was der Report liefert
- Topologie- und Strukturüberblick
- Security-Findings mit Evidenz und Empfehlung
- Hinweise zu Segmentierung, Remote Access, NTP/Syslog/SNMP, Passwort-/VPN-/ACL-Themen
- Compliance-orientierte Zuordnung, soweit sinnvoll und vom Scope abgedeckt
- Klare Limitations: Was wurde geprüft, was nicht, und welche Datenqualität lag vor
Ehrliche Grenzen
- PaSBaT ersetzt keinen vollständigen Pentest und kein ISMS.
- Die Qualität der Ergebnisse hängt von Vollständigkeit und Qualität der gelieferten Konfigurations-Snapshots ab.
- Der Vendor-Support wird schrittweise erweitert und muss je Hersteller validiert werden.
- Rechtliche, steuerliche und datenschutzrechtliche Betriebsmodelle werden vor einer Plattform-Skalierung gesondert geprüft.
Roadmap
- Vendor-Framework und Erweiterung über Cisco hinaus
- Anonymization Validation Report als Nachweis, dass keine Mapping-Daten veröffentlicht werden
- Snapshot Request Kit für Kunden und Dienstleister
- Token-/Workspace-Modell für wiederholbare Self-Service-Runs
- Partner-/Broker-Modell für besonders vertrauliche Assessments
Pilot oder Review starten
Ich suche gezielt Pilotpartner und technische Reviewer, um PaSBaT mit realistischen Anforderungen weiter zu validieren – zunächst klar begrenzt, transparent und ohne Produktivzugriff.